Der Erfolg des Bullet Journals spricht für sich. Vor 2,5 Jahren veröffentlichte Ryder Carroll das Video “How to Bullet Journal“ auf YouTube. Seit dem haben 6,6 Millionen Menschen dieses Tutorial angeschaut. Die Fan Gemeinde expandiert, Facebook Gruppen, Instagram Hashtags und Pinterest-Follower explodieren förmlich.

Aber was hat es damit auf sich und warum empfehlen wir Ihnen sich das Prinzip etwas näher anzusehen?

Einfach genial – genial einfach das Bullet Journal

Verfolge die Vergangenheit, organisiere die Gegenwart und plane die Zukunft.

Die einfache wie geniale Systematik, die hinter dem Bullet Journal, liebevoll BuJo genannt, steckt, richte den Fokus auf das Wesentliche, verschafft mehr Produktivität und gibt gleichzeitig die Möglichkeit, die immer komplexeren Aufgaben des Alltags zu bewältigen. Es eignet sich genau so im geschäftlichen Tagesablauf wie auch im privaten Leben. Egal ob Sie Geschäftsführer sind oder Bloggerin von 3 alleinerziehenden Kindern, jeder kann dieses Prinzip für sich adaptieren. Die Grundlagen bleiben die gleichen.

Rapid Logging heißt das Zauberwort

Schnelles Protokollierung oder Rapid Logging ist die Sprache, die das Bullet Journal braucht.
Es besteht aus 4 Schritten und die Vorgehensweise ist immer gleich:

1. Begonnen wird mit dem Thema, das kann die Woche sein, der Monat sein oder die Überschrift einer Sammlung sein.
2. Die Seitenzahl wird im Index notiert
3. Es folgt die Bullet-Liste mit Aufgaben, Events. Einfache Formulierung, kein Schnick Schnack.
4. Notizen und kurze Sätze

Das Rapid Logging wird in verschiedenen Modulen geführt.
Das hört sich jetzt erst mal kompliziert an, ist es aber nicht.

Diese Module sind zum Beispiel die Jahresübersicht, Monatsübersicht, Wochen- oder tägliche Übersicht.

How to – oder wie einfach ist das denn!

Das Bullet Journal beginnt mit einem Index, dort werden die entstehenden Seitenzahlen zu den Themen notiert.
Die nächsten zwei Doppel Seiten werden mit dem Future Log – also einer Zukunftsübersicht gefüllt.
Dort werden die Meilensteine, Projekte, wichtige tut do’s oder Termine notiert.
Weitere zwei Doppelseite nutzen wir dazu, einen Monthly Log = Monatsübersicht, für den aktuellen oder kommenden Monat einzulegen.
Diesen füllen wir mit Aufgaben in Form einer Bullet List. Bullets sind Aufzählungspunkte wie wir sie aus Textverarbeitungsprogrammen kennen.
Die kommenden Seiten füllen wir mit dem Weekly oder Daily Log (Wochen- oder Tagesübersicht) je nachdem wie detailliert Sie arbeiten möchten.
Dort wird, wie in einem herkömmlichen Kalender, Termine und Ereignisse notiert. Aber auch To-do´s gelistet.

Die Listen können einfach gestaltet werden:
Aufgabe
Aufgabe erledigt
> Aufgabe verschoben
< Aufgabe vorgezogen
Termin/Event
– Notiz

Zusätzliche Symbole, Signale, kennzeichnen die Aufzählungen und geben visuellen Kontext:

* Priorität
! Inspiration
Nachschauen

Neigt die Woche sich dem Ende, schaut man ob alle Aufgaben erledigt worden sind. Wenn nicht werden sie in die nächste Woche übertragen. Nach dreimaligen „verschieben“ kann man sich die Frage stellen, ob die Aufgabe wirklich noch so wichtig ist oder sie nur ihre Zeit verschwendet.

Diese Art des Rückblicks dient langfristig zur Optimierung der Produktivität und filtert Dinge heraus die Ihre Zeit verschwenden.

Machen Sie der Zettelwirtschaft den Gar aus

Ziehen Sie nicht einfach um, sondern ziehen Sie einfach um.
Die Migration von vielen Notizen, Informationen, Dingen die Sie irgendwo zwischengespeichert haben, in ein einziges Buch bringt Ordnung und Klarheit. Dazu sind Sammlungen eine sinnvolle wie geniale Ergänzungen.
Sie sind die Fortführung der einzelnen Listenpunkte der Übersicht und folgen dem gleichen Prinzip wie die anderen Listen. Eine Überschrift zum Thema, darunter die Liste mit entsprechenden Listen Zeichen und kurze Sätze zur Ergänzung.
Fügen Sie die Seitenzahlen hinzu und ergänzen diese im Index.

„Theres a difference between being busy and being productive“

Diese Sammlung dienen dazu die Information, Ideen oder Gedanken sowie die Aufgaben zu bündeln und somit den Kopf frei zu bekommen.
Beispiel für solche Sammlungen sind zB die Bucket List oder Löffelliste, Projekte, eine Geburtstagsübersicht, Checklisten für eine Veranstaltung oder den nächsten Urlaub, Akquise oder Weihnachtsgeschenke-Listen. 
Diese Liste könnte man jetzt noch unendlich fortführen.
Das ist der ebenes Vorteil des freien Journalings, jeder kann das System für sich nutzten.

Fazit: Warum ist das Bullet Journal so erfolgreich?

Nach 1,5 Jahren „BuJoing“ kann ich sagen, dass ich produktiver arbeite – und intensiver lebe.
Ich reflektiere was gut oder weniger gut gelaufen ist, plane sehr zeitnah das, was wichtig ist und fokussiert mich auf meine künftigen Ziele.

Zudem habe ich persönlich diese Art des Kalenderführens für mich entdeckt um meiner künstlerischen Kreativität Ausdruck zu verleihen indem ich die Seiten gestalte, verziere, schönschreibe, viel zeichne und somit auch eine Art Kunst-Tagebuch für mich schreibe.

Aber auch für Minimalisten ist das Bullet Journal bestens geeignet um das kommende Jahr produktiv zu gestalten und die guten Vorsätze auch wirklich umzusetzen.

 

Quellenangaben:

Ryder Carrolls Video “How to Bullet Journal“ auf YouTube
Bullet Journal ® ist ein eingetragenes Warenzeichen.

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